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Tatsächlich handelte es sich um Dreharbeiten zum hauseigenen Dokumentationsfilm "Shark Water", welcher auf die grausamen Umstände für über 90 Millionen Haie hinweist, denen bei lebendigem Leibe die Flossen abgeschnitten werden, um sie anschließend zwecks Lebensmittelverwertung zu exportieren (die Haie selbst werden anschließend zurück ins Wasser geworfen, wo sie eines langsamen und grausamen Todes sterben). Im weiteren Verlauf geriet Paul Watson nach einem Beschluss des Oberlandesgerichtes in Auslieferungshaft, bis das Justizministerium über die tatsächliche Auslieferung nach Costa Rica entscheidet. Am Montag, den 21. Mai 2012 wurde Watson gegen Kaution aus der Haft entlassen, darf jedoch bis zu jener Entscheidung Deutschland nicht verlassen.
Das internationale Auslieferungsersuchen gegen Paul Watson wurde von Interpol als politisch motiviert zurückgewiesen, was von den meisten Staaten weltweit auch anerkannt wird. Lediglich Deutschland scheint eine Ausnahme zu bilden, sodass infolge der offensichtlich ungerechtfertigten Repression regelmäßig bundesweit Aktionstage stattfinden. In Stuttgart fand bereits am vergangenen Donnerstag zwischen 14 und 17 Uhr eine Aktion von engagierten Einzelpersonen statt, dem Paul Watson überraschenderweise persönlich beiwohnte, nachdem Laura Chinchilla Miranda, Präsidentin von Costa Rica, ihren Staatsbesuch im Stuttgarter Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoffforschung abhielt.
Auch wir erklärten unsere Solidarität anhand einer Kundgebung in der Kirchstraße am Samstag, den 25. Mai 2012, die insgesamt 20 Personen unterstützten, darunter viele Mitglieder von Sea Shepherd. An diesem Tag klärten wir Passanten über einen Infostand sowie aktivem Flyer- und Plakataktionen über die gegebenen Hintergründe der Repression sowie über die grausamen Umstände für Meerestiere, deren Rettung sich Sea Shepherd auf die Fahnen geschrieben hat. Darüber zeigten wir den in diesem Zusammenhang gebotenen o. g. Film "Shark Waters" in voller Länge, welcher auf großes Interesse stieß.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für die großartige Unterstützung dieser Solidaritätsaktion.