Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.
-- Arthur Schopenhauer

Hinweis: Die TiRS stellt ihre Aktivitäten bis auf Weiteres ein. Unsere Seiten bleiben zu Archivzwecken erhalten.

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Aktion in Stuttgart gegen Schlachthof Wietze

Wir freuen uns darüber, dass auch die Stuttgarter Zeitung einen Beitrag zur Diskussion um Europas größte Schlachtanlage veröffentlicht hat (vom

2.1.2012 hier) Passend dazu erreichte uns heute ein Bericht über eine Soliaktion gegen Wietze in Stuttgart:

"Am Samstagmorgen, den 31. Dezember 2011, hat eine Gruppe von Tierrechtsaktivist_innen ein Transparent mit der Aufschrift "Stoppt den Krieg gegen die Tiere - 38 Tote alle 5 Sekunden in Wietze" an die Jubiläumssäule auf dem Stuttgarter Schlossplatz gehängt. Gleichzeitig wurden auf der Grünfläche vor der Säule 38 weiße Holzkreuze aufgestellt.

Mit dieser Aktion sollte darauf aufmerksam gemacht werden, dass dieses Jahr der größte Schlachthof Europas in Wietze in Betrieb genommen worden ist, in welchem pro Tag 432 000 Individuen getötet werden sollen. Individuen, die Angst und Schmerz empfinden und leben wollen (wie wir). Tiere zu verzehren ist weder zum Überleben noch zum Genuß am Essen notwendig und es gibt keine Rechtfertigung dafür. Jedes Individuum sollte ein Recht auf Leben und Unversehrtheit haben.

Es ist eine Illusion zu glauben, dass die Haltung von sogenannten Nutztieren ohne großes Leid stattfinden kann. Sie werden unter unzumutbaren Bedingungen gehalten und nach einem kurzen Leben eingepfercht zum Schlachthof abtransportiert.Es ist eine Illusion zu glauben, dass ihre Ermordung ohne Leid stattfinden kann!

Wir fordern deshalb die Schließung aller Schlachthäuser sowie die Abschaffung jeglicher Art von Tierausbeutung. Wir fordern zudem die politischen Entscheidungsträger auf endlich zu handeln. Wie unsere Vorbilder, Akivist_innen, die für die Abschaffung der Sklaverei gekämpft haben, werden wir uns für die Rechte der Tiere bis zu ihrer Anerkennung einsetzen.

Unser Frieden existiert nicht. Nur beständiges Wegsehen und Ignoranz halten diesen Schein aufrecht. Durch die systematische und legalisierte Ausbeutung und Vernichtung von fühlenden Wesen bleibt Krieg allgegenwärtig. Statt Bomben fliegen hier Bolzen.

"Nein, ich gebe die Hoffnung nicht auf, der Tag wird kommen, an dem auch den übrigen lebenden Geschöpfen die Rechte gewährt werden, die man ihnen nur durch Tyrannei vorenthalten konnte, aber um dahin zu kommen, braucht es viel Geduld und einen langen Atem." Bentham Jeremy (1748-1832)." "

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